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Antwerpen gehört zu „Best in Travel 2018 Top 10 Städte“ von Lonely Planet

Havenhuis Antwerpen, © Zaha Hadid Architects

Warum ihr 2018 unbedingt Antwerpen besuchen solltet

Wow, laut Lonely Planet zählt Antwerpen zu den Städten, die 2018 „auf jeden Fall einen Besuch wert sind“. In dem berühmten Ranking des renommierten Reiseführerverlages hat es die heimliche Hauptstadt Flanderns in der Rubrik „Best in Travel 2018 Top 10 Städte“ auf den sechsten Platz geschafft. Ich habe mir die Begründung mal genauer angeschaut und für Euch zusammengefasst:

Hauptstadt des Coolen

Modestadt Antwerpen, © Antwerpen Toerisme & Congres, Jan Crab

Modestadt Antwerpen, © Antwerpen Toerisme & Congres, Jan Crab

Was dem Lonely Planet-Team besonders imponiert hat, sind die vielen historischen Schätze, aber auch die Kunst- und Design-Szene von Weltrang. Wie schreiben die Reiseprofis so schön auf ihrer Webseite? „Antwerpen verbindet die klassische Eleganz von Brügge mit der Coolness einer Metropole“. An anderer Stelle heißt es sogar „Ohne Zweifel ist diese charmante Stadt die Hauptstadt des Coolen“. Ja, cool ist Antwerpen auch in meinen Augen. Ich kenne keine andere Stadt, die gleichzeitig so viel historisches Flair hat und zugleich so hip ist. In Antwerpen merkt man einfach, dass „alt“ nicht „altbacken“ sein muss. Antwerpen punktet gerade mit dieser faszinierenden Kombination, hier mischt man auch „unerschrocken moderne Bauwerke mit Barock“. Und unser Themenjahr Antwerp Baroque 2018 hat die Jury anscheinend ebenfalls beeindruckt. Auch das alte Hafenviertel und die junge, spannende Architektur kommen gut an, so etwa das 2016 fertiggestellte „Porthouse“ der Stararchitektin Zaha Hadid.

Liebfrauenkathedrale(c)VisitFlanders

Liebfrauenkirche Antwerpen, © VISITFLANDERS

Kirchen, Kunst und Kulinarik

Konkret empfiehlt der Lonely Planet nach Antwerpen zu fahren, weil man etwa in der Altstadt eine riesige gotische Kathedrale findet die „über prächtige, an Lebkuchenhäuser erinnernde Stadthäuser und Gassen mit Kopfsteinpflaster wacht“ (wenn ihr mehr über die wunderschönen Gotteshäuser in Antwerpen erfahren wollt, dann lest einfach diesen Blog-Beitrag Link zu Kirchenartikel Antwerpen). Oder weil man hier in Museen die Kunst der flämischen Meister aus dem Goldenen Zeitalter bestaunen – im Themenjahr Barock 2018 gibt es in Antwerpen ja davon besonders viel zu sehen und erleben – und anschließend in die lebendige kreative Szene der Stadt eintauchen kann. Und weil man die Ergebnisse in den zahlreichen Galerien, Boutiquen, Designershops und Vintage-Läden findet. Und nicht zuletzt sind die Lonely-Planet-Redakteure wohl auch kulinarisch auf den Flandern-Geschmack gekommen. Neben den flämischen Klassikern wie Bier, Schokolade und Genever hat Antwerpen mit dem alten Hafenviertel mit seinen zahlreichen Cafés, Cocktailbars und „Farm-to-Fork“-Restaurants in den alten Lagerhallen beeindruckt.

 

Restaurant The Jane, Antwerpen ©  Eric Kleinberg Photography

Restaurant The Jane, Antwerpen © Eric Kleinberg Photography

Was sind die Hotpots?
An erster Stelle der places to see steht das Museum Plantin Moretus. Wer das noch nicht kennt, der sollte es sich wirklich unbedingt anschauen. Wir haben das erste industrielle Druckhaus der Welt mit seinen noch funktionstüchtigen Druckmaschinen hier schon mal vorgestellt (Link einfügen). Als zweites empfiehlt der Lonely Planet das Rubens-Haus. An dem berühmten Barockmaler führt in Antwerpen ja auch wirklich kein Weg vorbei. Aber das ist schon wieder eine neue Geschichte. Die erzählen wir hier ein anderes Mal…

An dritter Stelle steht das M HKA, das zu den besten zeitgenössischen Museen Belgiens zählt. Seine Sammlungen und Wechselausstellungen konzentrieren sich auf Arbeiten aus der Zeit ab den 1970er Jahren und zeigen belgische und internationale Künstler.

Und als viertes Highlight schließlich nennt der Lonely Planet das „The Jane“, ein ungewöhnliches Restaurant in einer ehemaligen Lazarettkapelle. Die offene Küche befindet sich übrigens dort, wo sich einst der Altar befand, eine geradezu himmlische Idee, finde ich. Wenn ihr in den Genuss der gastronomischen Meisterwerke von Sternekoch Sergio Herman und Nick Bril kommen wollt, braucht ihr allerdings etwas Geduld: Man sollte etwa drei Monate im Voraus online buchen. Aber wenn ihr dann nach einer ausgedehnten Kultur- und Shopping-Tour hier sitzt, spätestens dann wisst ihr genau, was die Lonely Planet-Leute mit „cool“ meinten.

 

 

 

 

 

 

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